Eine professionelle Podcast-Redaktion im Unternehmen baut man in fünf Schritten auf: Rollen klären, Themen planen, einen Redaktionsrhythmus festlegen, Freigaben auf Fakten begrenzen und die Qualität nach jeder Folge prüfen. Ein Konzept hast du schon. Jetzt geht es um den Betrieb.
In kleinen Unternehmen übernimmt eine Person mehrere Rollen. Wichtig ist, dass jede Aufgabe einen Namen hat. Sonst kümmert sich keiner.
| Rolle | Aufgabe | Kleinste Besetzung |
|---|---|---|
| Redaktionsleitung | Themenplan, Termine, Entscheidungen | Eine Person, die den Plan am Laufen hält |
| Host | Bereitet vor, führt das Gespräch | Neugierige Person aus dem Haus |
| Gästebetreuung | Einladen, briefen, Termine halten | Redaktionsleitung |
| Produktion | Aufnahme, Schnitt, Veröffentlichung | Extern oder intern |
| Freigabe | Prüft Fakten, Vertrauliches, Rechtliches | Eine benannte Person mit Vertretung |
Für Ziel, Format und Aufwand brauchst du ein Podcast-Konzept auf einer Seite. Die Redaktion macht daraus Folgen.
Wer hört zu, und was fragt diese Person? Wie du das klärst, steht unter Zielgruppe eines Unternehmenspodcasts bestimmen.
Eine gemeinsame Liste, in die alle Ideen fließen: Kundenfragen aus dem Vertrieb, Gäste, Anlässe. Sortiert wird erst im nächsten Schritt.
Wer Kunden und Mitarbeitende erreichen will, plant mit zwei Spuren. Das beschreibt der Beitrag Unternehmenspodcast für Kunden und Mitarbeitende planen.
Nicht mehr. Wer ein Quartal plant, plant am Leben vorbei. Wer nur eine Folge kennt, steht ständig unter Druck.
Das Raster ist ein Vorschlag, kein Regelwerk. Wichtig ist, dass es einen festen Takt gibt. Eine Folge alle zwei Wochen ist für viele Unternehmen realistischer als jede Woche.
| Wann | Was | Wer |
|---|---|---|
| Monatlich | Themenrunde, 45 Minuten: Speicher sichten, drei Folgen festlegen | Redaktionsleitung, Host |
| Vier Wochen vor Aufnahme | Gast anfragen und Termin fixieren | Gästebetreuung |
| Eine Woche vor Aufnahme | Briefing und Vorabfragen versenden | Host |
| Aufnahmetag | Aufnahme, kurzer Soundcheck, erste Rückmeldung | Host, Produktion |
| Nach der Aufnahme | Schnitt, Freigabe, Veröffentlichung | Produktion, Freigabe |
Warum Freigaben die Sprache nicht glätten sollen, steht im Beitrag Corporate Podcast als Kommunikationskanal aufbauen.
Wer freigibt, steht fest, auch im Urlaub. Sonst wartet die Folge zwei Wochen.
Zahlen, Namen, Vertrauliches, Rechtliches, Einverständnis der Gäste. Alles andere ist Geschmack.
Ein Zeitfenster von zwei Werktagen. Wer sich nicht meldet, hat zugestimmt. Das gilt vorher schriftlich.
Hat die Folge ihr Versprechen gehalten? Gab es eine konkrete Geschichte? Ist der Einstieg kurz? Klingt der Host nach sich selbst? Würde ich sie weiterschicken?
Alle hören dieselbe Folge und geben je einen Satz Rückmeldung. Wie du Rückmeldung als Zuhören gestaltest, beschreibt aktives Zuhören in der Führungskommunikation.
Was hat funktioniert, was nicht, was fällt weg? Dann geht es in die nächste Staffel oder in die Korrektur.
„Hörbar Echt!“ zeigt Schritt für Schritt, wie du mit einem eigenen Podcast Menschen bewegst und Kunden gewinnst.
In fünf Schritten: Rollen klären, Themen planen, einen Redaktionsrhythmus festlegen, Freigaben auf Fakten begrenzen und die Qualität nach jeder Folge prüfen.
Mindestens zwei: eine Person für Planung und Gäste, eine für Moderation. Produktion kann extern laufen. Wichtig ist, dass jede Aufgabe einen Namen hat.
Einmal im Monat für die Themenrunde, dazu ein kurzer Check nach jeder Aufnahme. Mehr Sitzungen bremsen, weniger führen zu Lücken.
Mit einer benannten Person samt Vertretung, einer festen Frist und einer klaren Liste, was geprüft wird: Fakten, Vertrauliches, Rechtliches, Einverständnisse.
Schick mir deine Rollenverteilung und den Plan für die nächsten drei Folgen. Ich sag dir, wo es hakt.
Zur Zusammenarbeit auf theangryteddy.com →