Aktives Zuhören funktioniert als Führungsmethode in vier Schritten: Aufmerksamkeit schenken, Gehörtes in eigenen Worten wiedergeben, nachfragen, erst dann antworten. Zwei Sekunden Pause reichen zum Üben.
Kommunikationstraining ansehen →Handy weg. Laptop zu. Du hörst zu, nicht nebenbei. Das allein verändert Gespräche.
„Du meinst also, dass …“ Nicht als Rhetoriktrick, sondern als Kontrolle: Hab ich das wirklich verstanden?
Frag nach dem, was du nicht weißt. Nicht nach dem, was du schon vermutest. Offene Fragen: „Was wäre für dich ein guter Ausgang?“
Zwei Sekunden Pause vor deiner Antwort. Sie fühlen sich lang an und wirken respektvoll.
| Reflex | Was ankommt | Besser |
|---|---|---|
| „Ich verstehe.“ | Floskel, vielleicht Ungeduld | „Du meinst also …“ und den Kern wiedergeben |
| Sofort eine Lösung anbieten | Das Gegenüber fühlt sich abgefertigt | Erst fragen: „Was ist dabei das eigentliche Problem?“ |
| Nebenbei aufs Handy schauen | Das Thema ist nicht wichtig | Gerät weglegen, Blick halten |
| Unterbrechen, weil man es schon kennt | Man hört mir gar nicht zu | Ausreden lassen, dann zusammenfassen |
Such dir ein Gespräch aus und wende alle vier Schritte an. Nicht in jedem. In einem.
Im Teammeeting fängt jemand anderes an. Du hörst zu und fasst zusammen, bevor du etwas sagst.
Was habe ich erfahren, das ich sonst nicht gewusst hätte? Zwei Sätze notieren.
Im Training üben wir echte Gesprächssituationen, mit Rückmeldung, die nicht schmeichelt.
Schreib mir, in welchem Gespräch es dir zuletzt nicht gelungen ist.
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