Nicht weil ich laut bin. Weil ich zuhöre, bevor ich irgendetwas anderes tue.
Linz, Posthof, 2009. Um mich herum der Ameisenhaufen der Professionalität. Ich hebe das Mikrofon zu Alfred Dorfer.
Und dann zittert meine Hand. Nicht ein bisschen. Ausgewachsenes Erdbeben, Stärke sieben.
Zwanzig Minuten später ist es weg. Das Gespräch beginnt. Das war der Moment, in dem ich verstanden habe: Zittern ist kein Bug. Es ist das Feature.
Was folgte, war zwanzig Jahre Handwerk. Agentur, Konzern, eigene Firma. Dazwischen habe ich als Bereichsleiter den Online-Handel einer österreichischen Lebensmittelkette geführt und den Lebensmittelvertrieb im Netz eingeführt. Seit 2016 TheAngryTeddy Communications, seit 2013 Trainer am WIFI Oberösterreich. Über 1.000 produzierte Episoden. Ein Buch, das auf Platz eins gelandet ist. Sichtbar wurde ich nie durch Lautstärke, sondern durch die Kombination aus Fachwissen, klarer Zielgruppe und einem strategischen Weg dorthin.
WendepunktDazwischen: achtzehn Monate am Rand eines Burnouts, weil ich funktioniert habe statt gelebt. Daraus ist die Ausbildung zum systemischen Coach und Mentaltrainer entstanden. Nicht als Zusatzqualifikation. Als Korrektur.
Ich lebe in Linz. Das TeddyLab am Froschberg ist mein Studio, keine zehn Minuten von zu Hause. Ich arbeite bewusst mit wenigen Klienten gleichzeitig. Drei, vier.
Mehr würde bedeuten, dass ich nicht mehr wirklich zuhöre. Und Zuhören ist der ganze Job.
Die lange Fassung, inklusive der Umwege, steht auf theangryteddy.com →Vortrag, Panel, Workshop oder eine Presseanfrage: Sag mir, worum es geht.
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