Ein Unternehmenspodcast kann Kunden und Mitarbeitende erreichen, wenn eine der beiden Gruppen die Hauptzielgruppe ist und die andere bewusst mithört. Entscheidend sind drei Dinge: wer zuerst zählt, welche Inhalte nach außen dürfen und ob ein gemeinsamer Feed reicht oder zwei getrennte Formate besser sind.
Bevor du Themen sammelst, klärst du die Struktur. Diese Tabelle hilft bei der Entscheidung.
| Variante | Passt, wenn | Risiko |
|---|---|---|
| Ein öffentlicher Feed, Kunden zuerst | Mitarbeitende sollen verstehen, wie das Unternehmen nach außen spricht | Interne Themen haben keinen Platz |
| Ein öffentlicher Feed, Mitarbeitende zuerst | Employer Branding ist das Hauptziel und Kunden sollen die Kultur spüren | Kunden finden wenig Nutzen für sich |
| Zwei Formate | Es gibt interne Informationen, die nicht öffentlich sein dürfen | Doppelter Aufwand, doppelte Disziplin |
Fragen, die Kunden vor dem Kauf stellen. Einblicke in Projekte, Erfahrungen aus der Praxis, Gäste aus der Branche.
Wie Entscheidungen entstehen, wer hinter welcher Abteilung steckt, was Kollegen an ihrer Arbeit schätzen. Alles, was auch ein Kunde hören darf.
Folgen, die beide Gruppen brauchen: Warum macht ihr das so? Wer hier die Haltung erklärt, erreicht beide auf einmal.
Eine Gruppe entscheidet über Länge, Tonalität und Themen. Die andere hört mit, bestimmt aber nicht.
Was nie in einen öffentlichen Feed gehört: Zahlen vor Veröffentlichung, Personalthemen, laufende Verhandlungen. Das schriftlich festhalten spart später Freigabeschleifen.
Mindestens jede dritte Folge mit einer Kollegin oder einem Kollegen, der sonst nicht vorne steht. Das hören Kunden und Mitarbeitende gleichermaßen gern.
Bei Kunden zählen Gespräche, in denen eine Folge erwähnt wird. Intern zählt, ob Folgen weitergeleitet und in Meetings aufgegriffen werden.
„Hörbar Echt!“ zeigt Schritt für Schritt, wie du mit einem eigenen Podcast Menschen bewegst und Kunden gewinnst.
Ja, wenn eine Gruppe als Hauptzielgruppe festgelegt ist und die Themen so gewählt werden, dass die zweite Gruppe mithören kann. Ohne diese Entscheidung wird der Podcast für beide beliebig.
Wenn interne Informationen vorkommen sollen, die nicht öffentlich sein dürfen. Dann ist ein interner Podcast mit eingeschränktem Zugang die sauberere Lösung.
Getrennt: bei Kunden über Erwähnungen in Verkaufsgesprächen und Anfragen, intern über Weiterleitungen und Gespräche, die eine Folge auslöst. Downloads allein sagen wenig.
Schick mir deine Hauptzielgruppe und drei Folgenideen. Ich sag dir, ob beide Spuren tragen.
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