Corporate Podcast authentisch aufbauen

Ein Corporate Podcast ist keine Pressemitteilung zum Anhören.

Ein Corporate Podcast wird zum authentischen Kommunikationskanal, wenn Menschen aus dem Unternehmen in ihren eigenen Worten sprechen, Gespräche statt abgelesener Texte aufgenommen werden und die Freigabe Fakten prüft statt jeden Satz zu glätten. Zuhörer merken in Sekunden, ob jemand redet oder vorliest.

Die Prinzipien

Was einen Corporate Podcast glaubwürdig macht.

01Echte Stimmen

Die Technikerin erklärt die Technik, der Lehrling erzählt vom ersten Jahr. Die Geschäftsführung ist Gast, nicht Dauermoderation.

02Stichworte statt Skript

Wer abliest, klingt nach Ablesen. Drei Stichworte pro Frage reichen, der Rest ist Gespräch.

03Ähms bleiben drin

Im Schnitt fliegen Wiederholungen und Längen raus, nicht die Menschlichkeit. Ein Satz, der nicht perfekt sitzt, macht glaubwürdig.

04Auch das Unfertige zeigen

Ein Projekt, das holprig begonnen hat, eine Entscheidung, die man heute anders treffen würde. Ehrlichkeit bindet mehr als Erfolgsmeldungen.

Die Freigabe

Wie Freigabe Authentizität nicht zerstört.

Prüft die FreigabePrüft die Freigabe nicht
Fakten, Zahlen, NamenSatzbau und Wortwahl
Vertrauliche InformationenDialekt und Sprechtempo
Rechtliche AussagenPausen, Lachen, Nachdenken
Einverständnis aller GästeOb es „professionell genug“ klingt
Der Aufbau

In vier Schritten zum eigenen Kanal.

01Haltung formulieren

Ein Satz, wofür der Podcast steht. Er hilft bei jeder Themenentscheidung.

02Moderation aus dem Haus

Eine Person, die neugierig ist und zuhören kann. Nicht zwingend die lauteste im Unternehmen.

03Gäste vorbereiten

Ein kurzes Vorgespräch nimmt Nervosität. Wer weiß, was kommt, redet freier.

04Regelmäßig senden

Vertrauen entsteht durch Wiederkehr. Lieber alle zwei Wochen verlässlich als wöchentlich mit Lücken.

Das Ganze steht im Buch.

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was macht einen Corporate Podcast authentisch?

Echte Stimmen aus dem Unternehmen, freie Gespräche statt Skripte und ein Schnitt, der Längen entfernt, aber die Menschlichkeit lässt. Die Freigabe prüft Fakten, nicht Formulierungen.

Wer sollte einen Corporate Podcast moderieren?

Eine neugierige Person aus dem Unternehmen, die gut zuhören kann. Die Geschäftsführung wirkt als gelegentlicher Gast oft glaubwürdiger denn als ständige Moderation.

Wie verhindert man, dass die Freigabe den Podcast glattbügelt?

Mit vorab festgelegten Regeln, was geprüft wird: Fakten, Vertrauliches, Rechtliches, Einverständnisse. Sprache, Dialekt und Pausen gehören nicht dazu.

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