Einen Corporate Podcast als authentischen Kommunikationskanal aufzubauen geht in drei Schritten: Menschen aus dem Unternehmen sprechen in ihren eigenen Worten, du nimmst Gespräche statt abgelesener Texte auf, und die Freigabe prüft Fakten statt jeden Satz zu glätten. Zuhörer merken in Sekunden, ob jemand redet oder vorliest. Danach kommen vier Bausteine für den laufenden Betrieb: Haltung, Moderation, Gästevorbereitung, Rhythmus.
Die Technikerin erklärt die Technik, der Lehrling erzählt vom ersten Jahr. Die Geschäftsführung ist Gast, nicht Dauermoderation.
Wer abliest, klingt nach Ablesen. Drei Stichworte pro Frage reichen, der Rest ist Gespräch.
Im Schnitt fliegen Wiederholungen und Längen raus, nicht die Menschlichkeit. Ein Satz, der nicht perfekt sitzt, macht glaubwürdig.
Ein Projekt, das holprig begonnen hat, eine Entscheidung, die man heute anders treffen würde. Ehrlichkeit bindet mehr als Erfolgsmeldungen.
| Prüft die Freigabe | Prüft die Freigabe nicht |
|---|---|
| Fakten, Zahlen, Namen | Satzbau und Wortwahl |
| Vertrauliche Informationen | Dialekt und Sprechtempo |
| Rechtliche Aussagen | Pausen, Lachen, Nachdenken |
| Einverständnis aller Gäste | Ob es „professionell genug“ klingt |
Ob sich ein Podcast für dein Unternehmen überhaupt lohnt, klärst du zuerst in Wann lohnt sich ein Corporate Podcast. Danach brauchst du ein Konzept, wie in Podcast-Konzept für ein Unternehmen entwickeln beschrieben.
Ein Satz, wofür der Podcast steht. Er hilft bei jeder Themenentscheidung.
Eine Person, die neugierig ist und zuhören kann. Nicht zwingend die lauteste im Unternehmen.
Ein kurzes Vorgespräch nimmt Nervosität. Wer weiß, was kommt, redet freier.
Vertrauen entsteht durch Wiederkehr. Lieber alle zwei Wochen verlässlich als wöchentlich mit Lücken.
Ich podcaste seit 2006 und habe über 1.000 Episoden produziert. „Hörbar Echt!“ zeigt Schritt für Schritt, wie du mit einem eigenen Podcast Menschen bewegst und Kunden gewinnst.
Echte Stimmen aus dem Unternehmen, freie Gespräche statt Skripte und ein Schnitt, der Längen entfernt, aber die Menschlichkeit lässt. Die Freigabe prüft Fakten, nicht Formulierungen.
In vier Schritten: Haltung in einem Satz formulieren, eine Moderation aus dem Haus finden, Gäste vorbereiten und regelmäßig senden. Alles Weitere, vom Format bis zur Technik, folgt aus diesen vier Entscheidungen.
Eine neugierige Person aus dem Unternehmen, die gut zuhören kann. Die Geschäftsführung wirkt als gelegentlicher Gast oft glaubwürdiger denn als ständige Moderation.
Mit vorab festgelegten Regeln, was geprüft wird: Fakten, Vertrauliches, Rechtliches, Einverständnisse. Sprache, Dialekt und Pausen gehören nicht dazu.
Lieber alle zwei Wochen verlässlich als wöchentlich mit Lücken. Vertrauen entsteht durch Wiederkehr, nicht durch Menge.
Schick mir eine Folge. Ich sag dir ehrlich, wo sie nach Pressemitteilung klingt.
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