Die Podcast-Zielgruppe eines B2B-Unternehmens wird präzise, wenn sie über vier Merkmale beschrieben wird: Rolle im Einkaufsprozess, konkrete Entscheidungssituation, Wissensstand und Hörmoment. Branche und Firmengröße reichen für die Vertriebsliste, nicht für einen Podcast.
Das Beispiel ist erfunden. Es zeigt, wie konkret jede Zeile sein sollte.
| Merkmal | Die Frage | Beispiel |
|---|---|---|
| Rolle | Wer im Buying Center hört zu? | Leiter Instandhaltung, nicht der Einkauf |
| Situation | Vor welcher Entscheidung steht er? | Muss begründen, warum eine Anlage modernisiert statt ersetzt wird |
| Wissensstand | Was weiß er schon, was fehlt ihm? | Technisch sattelfest, unsicher bei Förderungen und Wirtschaftlichkeitsrechnung |
| Hörmoment | Wann und wo hört er zu? | Im Auto zwischen zwei Standorten, 25 Minuten |
Im B2B entscheiden oft mehrere Rollen. Der Podcast spricht eine davon direkt an und liefert ihr Argumente für die anderen.
Eine gute B2B-Folge enthält einen Satz, den der Hörer im nächsten Meeting wiederholen kann.
Wer im Podcast verkauft, verliert den Techniker nach drei Minuten. Wer ihm hilft, bekommt den Termin später.
Fällt dir ein echter Kunde ein, auf den die Beschreibung genau passt? Wenn nicht, ist sie zu abstrakt.
Könntest du fünf Gäste nennen, die diese Person hören will? Dann stimmt die Richtung.
Ergeben sich aus der Situation mindestens zwölf Fragen? Dann trägt sie eine Staffel.
„Hörbar Echt!“ zeigt Schritt für Schritt, wie du mit einem eigenen Podcast Menschen bewegst und Kunden gewinnst.
Über Rolle im Einkaufsprozess, konkrete Entscheidungssituation, Wissensstand und Hörmoment. Branche und Firmengröße allein sind für einen Podcast zu grob.
Nein. Besser ist ein Hauptzuhörer, dem der Podcast Argumente für die anderen Beteiligten mitgibt.
Wenn einem kein echter Kunde einfällt, der genau passt, und sich aus der Beschreibung keine zwölf konkreten Fragen ableiten lassen.
Schick sie mir. Ich sag dir, ob daraus eine Staffel wird.
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