Eine klare Kernbotschaft für ein Unternehmen passt in einen Satz: für wen, welches Problem, welches Ergebnis. Was dieser Satz nicht enthält, gehört nicht hinein.
Kommunikationsstrategie ansehen →Das Beispiel ist erfunden und zeigt nur den Aufbau.
| Baustein | Die Frage | Beispiel |
|---|---|---|
| Für wen | Wem hilfst du konkret? | Für Produktionsbetriebe in Oberösterreich |
| Welches Problem | Was läuft ohne dich schief? | die Wartungsstillstände nicht mehr vorhersagen können |
| Welches Ergebnis | Was ist danach anders? | planen Wartung, bevor die Maschine ausfällt |
| Der Satz | Alles in einem | Wir helfen Produktionsbetrieben in Oberösterreich, Wartung zu planen, bevor die Maschine ausfällt. |
Lies den Satz jemandem vor, der die Branche nicht kennt. Kommt eine Rückfrage, ist er zu abstrakt.
Wenn ja, sagt sie nichts über dich. Dann fehlt Konkretes: eine Zielgruppe, ein Ort, ein Ergebnis.
Eine Kernbotschaft, die nur im Handbuch steht, existiert nicht. Sie muss in der Kaffeeküche funktionieren.
Jede Ergänzung verwässert. Was nicht in den Satz passt, kommt in die zweite Ebene: die Belege.
„Innovativ“ und „kundenorientiert“ sagen nichts. Ein Ergebnis schon.
Wer die Botschaft nicht mitgebaut hat, trägt sie nicht.
Wenn die Kernbotschaft steht, entscheidet sie, welche Themen, Kanäle und Formate du brauchst.
Schick mir eure aktuelle Beschreibung. Ich sag dir ehrlich, was daran trägt.
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