Kernbotschaft formulieren

Frag drei Kollegen, was ihr macht. Du bekommst drei Antworten.

Eine klare Kernbotschaft für ein Unternehmen passt in einen Satz: für wen, welches Problem, welches Ergebnis. Was dieser Satz nicht enthält, gehört nicht hinein.

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Die Bausteine

Drei Bausteine. Ein Satz.

Das Beispiel ist erfunden und zeigt nur den Aufbau.

BausteinDie FrageBeispiel
Für wenWem hilfst du konkret?Für Produktionsbetriebe in Oberösterreich
Welches ProblemWas läuft ohne dich schief?die Wartungsstillstände nicht mehr vorhersagen können
Welches ErgebnisWas ist danach anders?planen Wartung, bevor die Maschine ausfällt
Der SatzAlles in einemWir helfen Produktionsbetrieben in Oberösterreich, Wartung zu planen, bevor die Maschine ausfällt.
Die Prüfung

Drei Fragen, die jede Kernbotschaft bestehen muss.

01Versteht sie ein Fremder in zehn Sekunden?

Lies den Satz jemandem vor, der die Branche nicht kennt. Kommt eine Rückfrage, ist er zu abstrakt.

02Könnte ein Mitbewerber sie wortgleich sagen?

Wenn ja, sagt sie nichts über dich. Dann fehlt Konkretes: eine Zielgruppe, ein Ort, ein Ergebnis.

03Kann jeder Mitarbeiter sie ohne Folie wiedergeben?

Eine Kernbotschaft, die nur im Handbuch steht, existiert nicht. Sie muss in der Kaffeeküche funktionieren.

Die Stolpersteine

Was die Botschaft am häufigsten kaputt macht.

01Alles muss rein

Jede Ergänzung verwässert. Was nicht in den Satz passt, kommt in die zweite Ebene: die Belege.

02Adjektive statt Ergebnisse

„Innovativ“ und „kundenorientiert“ sagen nichts. Ein Ergebnis schon.

03Nur die Geschäftsführung war beteiligt

Wer die Botschaft nicht mitgebaut hat, trägt sie nicht.

Aus einem Satz wird eine Strategie.

Wenn die Kernbotschaft steht, entscheidet sie, welche Themen, Kanäle und Formate du brauchst.

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